The "Got All Bradies"
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About The "Got All Bradies"
+++ "Farm fresh sounds from Bavaria" +++ Getreu dem Motto "Country everywhere someday" haben sich im Westen Bayerns vier leidenschaftliche Musiker zusammengefunden, um der Welt etwas Gutes zu tun. Ihre Musik ist ironisch und ernst gleichermaßen +++ Outlaw Country vom feinsten +++ More Than just Country: Johnny Cash, AC/DC, Ween, Supersuckers, Willie Nelson, The White Stripes, The Byrds, The Clash, Waylon Jennings, Tonic, Fat Boy Slim etc. Die BRADIES Saga ***************************************************** Als sich vor nicht all zu langer Zeit im Wilden Westen Bayerns eine kleine Meute Gesetzloser entschloss, dem Vagabundendasein ein Ende zu bereiten und lieber auf die Bühne zu preschen, wusste noch Niemand, wer die vier Musiker wirklich sind. Einst in Nashville (Tennessee/USA) aufgewachsen, raubte ihr Vater, die Countrylegende „Old King Brady“, gemeinsam mit Johnny Cash Kaugummiautomaten aus. Auch zog ihr Daddy früh den Unmut der Bürger Nashvilles auf sich, als er Chet Atkins und Owen Bradley während ihres täglichen Badegangs im Cumberland River die Kleider stahl und beide splitternackt durch die ganze Stadt trieb. Eine Schmach für die Urheber des weichgespülten Nashville-Country und ein äußerst übles Verbrechen im biederen Staat Tennessee. Und als es ihr Dad, der verrückte Hund, fertig brachte, Hank Williams die Schulfreundin auszuspannen (Ein Glück, dass er noch lebt!) brach eine Fehde zwischen der Brady Family und ganz Nashville aus, die bis heute andauert. Die Bradys ergriffen die Flucht, obwohl sie sich keiner Schuld bewusst waren. Aber auf der Familie schien ein Fluch zu liegen und Old King entschied, niemals wieder ein Instrument in die Hand zu nehmen. So kam es, dass sich seine Söhne Skirty, Locke, Zed und Junior akustische Instrumente zulegten und beschlossen Daddys Ehre zu retten. Da es den vier Haudegen aber nicht schnell genug gehen konnte, schlossen sie einen Pakt mit dem Teufel – Fegefeuer für musikalischen Erfolg. Selbstsicher unterschrieb Luzifer, ohne jedoch das Kleingedruckte zu lesen. Denn falls sie es schaffen sollten, auch Nashville mit ihrer Musik zu begeistern, würde der Vertrag unwirksam werden. Ihr famoser Plan ging tatsächlich auf! Zunächst begeisterten die vier „Bradies“ (so nannten sich die Vier anfangs) gemeinsam mit den Supersuckers den Norden der USA. Ihrem ach so überraschenden Erfolg war zunächst in der Grunge-Metropole Seattle kein Kraut mehr gewachsen. Der Hunger ihrer immer größer werdenden Fangemeinde auf teuflisch gute Musik war kaum noch zu stillen und so begann eine regelrechte Hetzjagd auf die vier charmanten Hut-Träger. Die Massen verlangten immer mehr nach dem Outlaw-Country der „Bradies.“ Ihr innovativer Folk kam ironischer Weise gerade in Tennessee besonders gut an und – kaum zu glauben – auch Nashville wurde besänftigt. Bald klopfte sogar Willie Nelson an die Tür und wollte unbedingt mit den „Bradies“ auf Tour gehen. Zu spät merkte der Teufel, dass sein Pakt mit der Band unwirksam geworden war. Die „verlorenen Söhne“ wurden inzwischen von ganz Nashville gefeiert. Nach einigen schönen Jahren wurde es den Outlaws allerdings zu bunt. Als dann Anfang des 21. Jahrhunderts der Country durch Johnny Cash erneut groß raus kam, wurde den Vieren das Medieninteresse endgültig zu groß. Und so ergriffen sie wieder die Flucht, diesmal allerdings freiwillig. So trieb es die „Bradies“ ins australische Outback, wo sie im Schatten ihrer Hüte wartete, bis sich der neu entfachte Hype wieder legte. Erst die Verfilmung der Johnny Cash Biographie „Walk the Line“ packte die Vier bei ihrem Stolz. Schließlich hatten auch sie den Country groß gemacht. Doch da sich die „Bradies“ eben nicht im Sinne der Musikindustrie vermarkten lassen wollten, schrieb ein gewiefter Musikjournalist kurzerhand die Geschichte um und strich alle Verweise auf Old King und seine Söhne aus den Büchern. Fortan war Johnny Cash der Star: Pah! Was sollte man also machen? Sich einfach von seinen ehemaligen Fans verleugnen lassen? Das konnte es nicht gewesen sein! „Dann lieber noch mal ganz von vorne anfangen“, sagten sie sich. Uns so packten sie abermals ihre sieben Sachen und stiegen in ihr Tourshuttle „Johnny Blue“, das die „Bradies“ zuverlässig bis in den toleranten, aber wilden Westen Bayerns brachte, wo sie eine neue Heimat fanden. Die vier Outlaws waren über die bajuwarische Gastfreundschaft so erfreut, dass sie beschlossen mit sich und der Welt Frieden zu schließen. Und weil sie nach Ablauf ihres Paktes mit dem Teufel alles etwas ruhiger angehen lassen konnten und bereits fast alles im Leben erreicht hatten, nannten sie sich fortan: The Got All Bradies. Ihre Berufung ist die Musik, das wissen sie inzwischen. Und für einen Neuanfang ist es schließlich nie zu spät!
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