Sabine Hettlich

Sabine Hettlich

Genres: german roots

About Sabine Hettlich

Eine Revue-Königin kehrt zurück nach Deutschland Mit 19 Jahren geht ein scheuer Teenager zu einem offenen Vorsingen für das damals brandneue Musical CATS. Unbekannt, ohne einen Agenten und ohne herkömmliche Stimmausbildung, wird die junge Sabine Hettlich sofort für eine Hauptrolle engagiert. Die Produzenten werden später diese Begegnung als Entdeckung eines bedeutenden Gesangstalents zitieren. Als Kind lernte sie klassisches Ballett und erhielt parallel zum Abitur eine Tanz-Ausbildung an der "Royal Academy of Dancing" in London, die sie mit Auszeichnung abschloss. Es folgen Stationen als Frontsängerin der preisgekrönten, deutschen Jazzband "Prime Design", wo sie ihre weitere Bühnen- und Stimmerfahrung erwirbt. Beim renommierten deutschen Rockpreis erhält Sie mit dieser Band 1989 den Sonderpreis für "Besten Gesang". „In meinem Herzen fühle ich mich als Jazzsängerin. Jazz war für mich immer gleichbedeutend mit Freiheit - Freiheit der Interpretation.“, so Sabine Hettlich zu Ihrer Leidenschaft zum Jazz. Horst Jankowski, der berühmte Bigband-Leiter, entdeckt Sabine für sein eigenes Jazz-Fernsehprogramm. Das Fernsehprogramm katapultierte Sabine in ihrem Heimatland auf einen neuen Bekanntheitsgrad. Sie arbeitet mit den anerkanntesten Bigbands des Landes (wie der WDR-Bigband, RIAS-Big Band, HR-Bigband, SDR-Bigband, etc.). Unter Jankowski’s Führung absolvierte Sabine ein vielseitiges Gesangsprogramm, indem sie mit Sinfonieorchestern, Jazzbands und Bigbands auftrat. „Ich lernte zu improvisieren - um mit meiner Musik zu spielen und die äußersten Grenzen meiner stimmlichen Bandbreite zu erforschen“, sagt sie. Währenddessen zog Sabine aber auch das Interesse der großen Filmstudios auf sich und so lieh sie verschiedenen Figuren ihre Stimme: "Prinzessin Jasmin" in der deutschen Disney-Verfilmung von "Aladin", im populären Elmo Film wurde sie die Synchronstimme von Vanessa Williams und im Soundtrack "Hercules" die Stimme der Muse Caliope. 1992 betritt Sabine Hettlich die Bühne des größten Revue-Theaters Europas, dem Friedrichstadtpalast in Berlin. Mit der Revue "City Lights" versetzt Sabine die kürzlich wiedervereinte Stadt in helle Begeisterung. Danach lockt die große weite Welt und sie erweitert ihre weitere musikalischen Erfahrungen in New York. Hier findet sich das deutsche Wunderkind als eines der führenden Besetzungsmitglieder in einer Cirque du Soleil-Originalproduktion, POMP,DUCK and CIRCUMSTANCE, wieder. Sabine erweiterte ihre schauspielerische Bandbreite - in der Treibhausatmosphäre einer OFF-Broadway Überraschungshit-Aufführung. Von den New Yorker Kritikern bejubelt krönt sie ihren Großeinsatz in der Fifth Avenue mit der Starrolle in der Macys Thanksgiving Day Parade. Nächster Stop: Montréal. Dort unterschreibt sie beim Stella Music Label und arbeitet an ihrem ersten Soloalbum „A Lady with Appeal“. Das Album erweckte das Interesse einiger Musikproduzenten der Westküste, einschließlich des für den Grammy-Preis nominierten Chris Walden, der sie nach Los Angeles holt. Ihr Erfolg und Talent wird dort mit dem von Barbra Streisand verglichen. Bei einem ihrer folgenden Auftritte für eine Jubiläumssaison von Cats in Deutschland, wird sie vom Pariser Revue-Direktor Pierre Rambert gesehen. Er ist auf der Suche nach einer weiblichen Leitfigur für eine freche, neue Show für das Pariser LIDO, Die Show „Bonheur“ wird für Sabine Hettlich geschrieben - aufbauend auf ihrer charismatischen Bühnenpersönlichkeit und mit vollem, allabendlichem Einsatz ihres Kraftwerks an Stimme. Von „Sondheim“ zu „Cabaret“, vom verträumten Medley einer indischen Fantasie zu den fadenscheinigen Tanzsalons des Berlins der 20er Jahre - Sabine schreitet auf der Bühne umher als würde sie ihr gehören. Und die Kritiker bekommen nicht genug. Eine neue Marlene Dietrich oder Ute Lemper des modernen Zeitalters - all dies sind Vergleiche, die doch nur einen Teilbereich ihres einzigartigen Talents einfangen - ein Talent für Musik und Interpretation. „Ich habe eine Karriere in den verschiedensten Richtungen gemacht und mein Publikum überrascht“, sagt sie. „Die Musik ist mein Wegweiser. Ich folge ihm wohin er mich führt.“, und er führt sie weiter einmal um die Welt – Paris, Hongkong, Tokio, Shanghai, New York. Ab 25. Januar führt sie dieser Weg nun wieder nach Berlin, auf Europas größte Revue-Bühne, dem Friedrichstadtpalast. In der Revue „Glanzlichter“ wird „die Königin des Lido“ bis zum 20. April das Publikum in ihrer Heimat mit ihrem Talent begeistern. Eine Diva ist zu Hause angekommen.

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